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Aus dem
Extratip-Goettingen vom 18.06.06
B3-Stammtisch Groß
Ellershausen
Neun Blitze zur
Einweihung!

Freude
über das
Blitzgerät
(v.l.):
Wolfgang
Meyer,
Sabine
Arndt,
der
stellvertretende
Ortsbürgermeister
Walter
Rakebrandt
und
Ortsbürgermeister
Ernst
Bartens.
Foto:
Wenzel
und
Nyfeler
Groß
Ellershausen hat
ein neues
Schmuckstück.
Und ein sehr
nützliches dazu:
Eine hochmoderne
und elegante
Blitzanlage
sorgt seit
Freitag dafür,
dass sich der
Verkehr
ortseinwärts an
Tempo 50 hält.
Wenn nicht,
gibt‘s ein
teures Foto als
Erinnerung fürs
nächste Mal...
(star)
„Es hat
lange
gedauert,
aber
jetzt
steht
die
Anlage“,
so
Stadtrat
Wolfgang
Meyer
bei der
offiziellen
Einweihung.
Die
Radaranlage
sei
überfällig
gewesen:
„Vor
rund 20
Jahren
gab es
hier
schon
ein
Blitzgerät,
nachdem
das
abgebaut
wurde,
hat sich
die
Situation
immer
weiter
verschärft,
gegen
die
Gefährdung
durch
überhöhte
Geschwindigkeit
musste
etwas
getan
werden.“
Vor
allem
für
Fußgänger
und im
Kreuzungsbereich
Richtung
Hetjershausen
sei die
Unfall-Gefahr
hoch.
Wie
nötig
die
Geschwindigkeits-Kontrolle
ist,
zeigte
sich am
Freitag:
Bereits
bevor
die
offizielle
Einweihung
stattfand,
schafften
es neun
Raser,
sich im
Blitzlicht
des 45
000 Euro
teuren
TraffiTowers
zu
sonnen!
Das
Gerät
ist
nicht
nur
optisch
top, in
Kürze
wird es
auf
digitale
Fotografie
umgestellt.
So lange
werden
die
Raser
noch auf
Film
verewigt.
Der
SPD-Oberbürgermeisterkandidat
Meyer
lobte
ausdrücklich
das
Engagement
des
CDU-Oberbürgermeisters
Jürgen
Danielowski,
der sich
dafür
eingesetzt
habe,
dass im
Haushalt
Geld für
die
Anlage
bereit
gestellt
wurde.
Und
Meyer
lobte
das
Engagement
des
B3-Stammtischs
aus
Anwohnern,
der für
die
Anlage
gekämpft
hat:
„Das war
eine
richtig
gute
Zusammenarbeit!
Machen
Sie
weiter
so!“
Die
Mitglieder
des
Stammtischs
freuen
sich
natürlich
riesig
über
diesen
Erfolg
ihrer
Arbeit:
„Wir
danken
auch für
die gute
Zusammenarbeit
mit der
Stadt.
Das ist
ein
großer
Schritt
in die
richtige
Richtung“,
so
Stammtisch-Sprecherin
Sabine
Arndt.
Die
Bürgerinitiative
kämpft
weiter
gegen
Lärm und
Gestank,
wünscht
sich
eine
Reduzierung
des
Lkw-Verkehrs
in Groß
Ellershausen.
Und auch
das
steht
auf dem
Programm:
„Wir
alle
werden
ein
waches
Auge
darauf
haben,
dass die
Blitzanlage
nicht
beschädigt
wird“,
so
Arndt.


Göttinger Tageblatt vom24.08.2005

Göttinger Tageblatt vom 13.08.2005

Göttinger Tageblatt vom11.08.2005
Grün bei 50km/h ist auch eine der
Forderungen

In Norditalien an (fast) jeder
Ortseinfahrt vorhanden. Fährt ein Kraftfahrer schneller
als 50km/h so schaltet die Ampel am Ortseingang auf Rot.
Der Fahrer muss halten! Die Messung findet etwa 70-100m
vor der Ampel statt. Eine kluge einfache Lösung, die
auch hier bei uns in Groß Ellershausen einfach
installiert werden kann.
Die Raserei wird dadurch
gestoppt und keiner wird "abgezockt"
Die Ampel ist vorhanden. Es benötigt nur ein wenig
Elektronik und ein Geschwindigkeitsmesser, der etwa 100m
vor der Ampel installiert wird. Wahrscheinlich in
Deutschland die erste Anlage dieser Art. Aber es
funktioniert, vielleicht kann es ja dann als "Göttinger
Modell" weiter im Lande verbreitet werden.
Wir wollen das dieses Modell als
Versuch eingerichtet wird!
Beitrag vom 8.07.2005
Endlich wieder
Geschwindigkeitsmessungen an der B3

Durch Bemühungen der
CDU-Ortsratfraktion und der Initiative "B3-Stammtisch"
ist es gelungen wieder kurzeitig für 2 Wochen eine
Geschwindigkeitsmessung und Verkehrszählung an der B3
für Fahrzeuge aus Richtung Dransfeld zu bekommen.
Die Anlage wurde am 18.07.2005 wieder
abgebaut. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse
Früher stand hier mal eine
Radaranlage, der Schulweg kreuz hier auch die B3. Leider
wurde die Anlage stillgelegt. Ein Wiederaufbau kaum
wegen "zu geringer Verstöße" nicht in Betracht. Die
"geringen Verstöße" wurden mit dem Radarwagen der Stadt
Göttingen gemessen. Dieser stand immer gut sichtbar auf
der Straße.
Damals kann ich mich noch erinnern
nachdem der Film in der Radaranlage gewechselt wurde, war
Abends ein reges Blitzlichtgewitter. Aber...
Der B3 Stammtisch
Es reicht:
„Die B3 ist
keine Autobahn!“

Die
B3-Anwohner
kämpfen
gegen
Raser,
Lärm und
Gestank.
Foto:
Conrad
Jeden
Tag wälzt sich
eine Blechlawine
über die B3
durch Groß
Ellershausen.
Seitdem Lkw auf
der Autobahn
Maut zahlen
müssen, sind es
noch einmal
deutlich mehr
Brummis
geworden, die
durch den Ort
dröhnen. Lichtet
sich die
Autoschlange ein
wenig, wird zum
Teil
rücksichtslos
gerast. Die
Anwohner der B3
sind eigentlich
hart im Nehmen,
aber jetzt
reicht es ihnen
doch. Ein
Stammtisch, an
dem sich fast
alle Anwohner
beteiligen,
kämpft für
Verbesserungen.
(Göttingen
/ star)
„Wenn
die Lkw
hier
durchrasen,
hüpfen
die
Tassen
im
Schrank
und der
Deckel
der
Wanduhr
springt
auf“, so
ein
Anwohner.
Und mit
Galgenhumor:
„Den
Bürgersteig
brauchen
wir gar
nicht zu
fegen:
Das wird
alles
von den
schnellen
Lkw
weggeblasen.“
Das sind
jedoch
nicht
die
schlimmsten
Folgen.
Die
Anwohner
sorgen
sich
viel
mehr um
ihre
Sicherheit
und ihre
Gesundheit.
Weniger
Lärm,
bessere
Luft,
weniger
Raser
und ein
sicherer
Schulweg
– das
sind die
Forderungen
des
Stammtischs,
der
bereits
aktiv
geworden
ist.
„Manchmal
denke
ich, den
Auto-
und
Lkw-Fahrern
ist gar
nicht
bewusst,
dass die
B3 keine
Autobahn
ist und
sie sich
in einem
Ort
befinden,
wo
Menschen
wohnen“,
so
Stammtisch-Sprecherin
Sabine
Arndt.
Sie und
Torsten
Nußbaum
haben
die
kämpferische
Runde
ins
Leben
gerufen.
Dass sie
die
Bundesstraße
nicht in
eine
begrünte
Tempo
30-Zone
umwandeln
können,
ist den
Anwohnern
bewusst,
aber:
„Wir
wollen
alle
Verbesserungen
durchsetzen,
die
möglich
sind und
uns
deshalb
zustehen!
Und das
bevor
etwas
Schlimmes
passiert.“
Sabine
Arndt:
„Wir
wären ja
schon
mal
zufrieden,
wenn
sich
alle an
die
jetzt
bestehenden
Regeln
halten
würden.
Aber
gerade
die
Fahrzeuge,
die aus
Richtung
Dransfeld
nach
Groß
Ellershausen
hereinfahren,
sind oft
deutlich
schneller
als
Tempo 50
und
rasen
rücksichtslos
durch
den Ort.
Und
mittlerweile
ist es
aus dem
Ort
heraus
auch
nicht
viel
besser
mit der
Raserei!“
Früher
gab es
am
Ortseingang
ein fest
installiertes
Blitzgerät,
das ist
aber
schon
seit
Jahren
außer
Betrieb
und
abgebaut.
Es gibt
keine
Hoffnung
auf eine
neue
Radarstation:
Die
Stadt
habe zu
wenig
Geld,
beschränkt
sich auf
mobile
Radarkontrollen:
„Die
stehen
aber so
auffällig
und von
weitem
gut
sichtbar
an der
Straße,
dass
alle
rechtzeitig
herunterbremsen
und die
ganze
Sache
wirkungslos
bleibt“,
berichtet
Torsten
Nußbaum.
Die
Anwohner
wollen
jetzt
mit
ersten
Maßnahmen
den
Autofahrern
bewusst
machen,
dass
hier
Tempo 50
angesagt
ist. Die
gerade
von der
Stadt
angeschafften
Geschwindkeitswarntafeln
sollen
demnächst
in Groß
Ellershausen
messen
und
aufzeichnen.
Eine
mündliche
Zusage
der
zuständigen
Stelle
liegt
bereits
vor.
Außerdem
soll auf
die
Geschwindigkeitsbeschränkung
zusätzlich
mit
großen
Ziffern
auf der
Straße
hingewiesen
werden.
Und: Den
Anwohnern
ist
aufgefallen,
dass die
Ortsschilder
zum Teil
eher im
Ort
stehen
als
davor.
Eine
Versetzung
bis an
die
äußerste
Grenze
wäre
wichtig,
denn:
„Die
Strafen
für
Raser
sind
innerorts
deutlich
empfindlicher
als
außerorts,
weshalb
viele
Fahrer
nach dem
Ortsschild
vorsichtiger
fahren.
Außerdem
hat ein
Ortsschild
noch
eine
ganz
andere
Signalwirkung
als eine
schlichte
Tempobeschränkung“,
so
Nußbaum.
Alle
sechs
Wochen
werden
beim
Stammtisch
neue
Ideen
gesammelt,
wie man
Raserei,
Lärm und
Gestank
an der
B3
bekämpfen
kann.
Neue
Mitstreiter
sind
jederzeit
herzlich
willkommen.
Der
Stammtisch
trifft
sich das
nächste
Mal am
10.
August
um 19
Uhr in
der
Pizzeria
D‘Angelo
an der
Dransfelder
Straße.
Dann
geht es
unter
anderem
um die
Organisation
einer
Plakataktion.
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